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Donnerstag, 01. Oktober 2020

Kleines Waffenlexikon

Hier sind einige Waffentypische Begriffe Alphabetisch sortiert aufgelistet.

G  
Gallery-Rifle, -Patrone Randfeuer-Kleinkalibergewehr für Schießbuden
Gasdruck Beim Abbrennen einer Treibladung entstehen Pulvergase, die sich schnell und unter großer Wärmeentwicklung in alle Richtungen ausbreiten. Der sich dadurch im Patronenhülse, -Lager und Lauf aufbauende Druck wird als Gasdruck bezeichnet.
Gasdruckkurve Darstellung eins Druckverlaufes im Rohr während des Schusses. Ballistiker können daran das Abbrandverhalten jeder beliebigen Pulversorte und jedes Zündhütchens analysieren. Die Fläche unter der Kurve ist das Maß für die Arbeit, die das Pulver auf das Geschoss übertragen kann. Sie wird mit dem Oszilloskophen gemessen. Ein an den Computer angeschlossener Drucker überträgt sie auf Papier. Das Geschoss setzt sich erst dann in Bewegung, wenn der Gasdruck den Ausziehwiederstand der Hülse überwunden hat. Die Verbrennung des Pulvers erfolgt zu diesem Zeitpunkt schneller als der Druckausgleich durch die Vorwärtsbewegung des Geschosses. Das gesamte Pulver ist bereits verbrannt, wenn das Geschoss den Büchsenlauf verlassen hat.
Gasdrucklader Halb- oder vollautomatische Waffen, bei denen ein Teil der beim Schuss entweichenden Pulvergase über spezielle Laufbohrungen oder Düsen und Gaszylinder an der Mündung wieder nach hinten geleitet wird. Der Gasdruck entriegelt den Verschluss und wirft ihn gegen den Druck der Schließfeder zurück. Bei einigen Waffen dieses Typs lässt sich die Feuergeschwindigkeit über den Gaszylinder regeln; außerdem lassen sich solche Waffen an unterschiedlich starke Patronen-Laborierungen anpassen.
Gasschlupf Gasverlust, der entsteht, wenn ein Geschoss das System der Züge und Felder nicht voll ausfüllt, so daß Verbrennungsgase durch den Freiraum zwischen innerer Laufwandung und äußerem Geschoßrand entweichen können.
GEE Abkürzung für "Günstigste Einschuss-Entfernung", in Munitionstabellen oder auf manchen Patronenschachteln angegeben. Sie wird für Jagdpatronen ermittelt: Die Waffe wird auf eine Entfernung von 100 Metern mit vier Zentimeter Hochschuss eingeschossen. Die GEE ist jener Punkt, bei dem das Geschoss die Visierlinie das zweite mal schneidet. Bei üblichen Jagdpatronen liegt die GEE zwischen 150 und 200 Metern.
Gefahrenbereich Unter Gefahrenbereich versteht man den Bereich vom Schützen bis zur höchstmöglichen Schußweite des Einzelgeschosses bzw. der Schrote. Diese Gesamtschußweite hängt von einer Reihe von Faktoren ab, insbesondere von der Art und Ladung der Patrone, dem Gewicht und der Form des Geschosses, der Lauflänge der Waffe. Die tatsächliche Schußweite hängt darüber hinaus im wesentlichen vom Abgamgswinkel des Geschosses ab. Die größten Schußweiten werden erreicht bei einem Abgangswinkel von etwa 25°-35°. Die allermeisten Geschosse erreichen tatsächlich nur einen Bruchteil der Maximalschußweite. Zur Vermeidung von Unfällen muss jedoch der Gafahrenbereich ststs nach der Maximalschußweite festgelegt werden.
Gelenkabzug Bei Gewehren mit zwei Abzügen wie beispielsweise Bockdoppelflinten kommt es vor, dass der Rückstoß beim zweiten Schuss den vorderen Abzug an den Abzugsfinger schlägt. Um dies zu verhindern, wird der vordere Abzug mit einem Gelenk ausgestattet, so dass er nach vorne ausweichen kann.
Gelenkschaft Verstellbarer Schaft zur optimalen Anpassung der Schaftlage.
Geradezugverschluss Kammerverschluss bei Repetierern, der sich ohne Drehung geradlinig zurückbewegt.
Geschoss Auch Projektil: feste Körper oder gasförmige, flüssige oder feste Stoffe in einer Umhüllung, die zum Verschuss aus Schusswaffen bestimmt sind.
Geschossablenkung Einzelgeschosse und Schrote können bei schrägem Auftreffen auf Hindernisse, z. B. Steine, Wände, Stahlkonstrucktionen, gefrorenen Boden usw., aber auch beim sehr schrägen Auftreffen auf Wasserflächen, aus ihrer ursprünglichen Flugrichtung abgelenkt werden u. U. ein Ziel treffen, das vom Standort des Schützen überhaupt nicht zu sehen war.
Geschossimpuls Man unterscheidet zwischen dem Waffenrückstoß, der sich aus dem Geschossimpuls und dem Schwadenimpuls zusammensetzt, und der Auftreffenergie, die das Geschoss an das Ziel abgibt. Der Geschossimpuls ergibt sich aus Geschossmasse und Mündungs- bzw. Zielgeschwindigkeit. Kennt man den Wert für den Geschossimpuls, lässt sich auch der Waffenrückstoß berechnen: Geschossmasse (Mg) mal Geschossgeschwindigkeit (Vo) geteilt durch Waffenmasse (Mw) ist gleich Geschwindigkeit die die Waffe beim Rückstoß erhält. Beispiel: Der Revolver Century M 100 wiegt 2630 Gramm, die Patrone Kaliber .45-70 hat das Geschossgewicht von 19,2 Gramm, die Vo ist 238 Meter/Sekunde. Also: 19,2x238:1,73m/s. Der Rückstoß bewegt den M 100 mit einer Geschwindigkeit von 1,73 m/s zurück.
Geschossraum

1) Vorderer Teil des Patronenlagers;

2) Vorderer Teil des Hülseninneren, in dem das Geschoss eingesetzt wird.

Geschosssetzer Auch Kugelsetzer. Gerät zum Einsetzen von Geschossen in Hülsen.
Gesteck Komplette Zielfernrohrmontage
Gezogener Lauf Auch Kugel- oder Büchsenlauf, mit Zügen und Feldern versehen.
Gestrichen Korn Schließt die Oberkante des Korns genau mit der Oberkante des Kimmenblattes ab, zielt der Schütze mit gestrichen Korn. Liegt die Kornoberkante unter der oberen Visirkante, schießt man mit Feinkorn tief; ragt sie darüber, liegen die Treffer bei Grob- oder Hochkorn über dem Zielpunkt.
Gilding Zinn-/Kupfergeschossmantel mit fünf- bis zehnprozentigem Zinnanteil.
GK Abk. für Großkaliber
Glatter Lauf Flinten- oder Schrotlauf ohne Züge und Felder.
Gold Fachbegriff aus dem Bogensport. Wegen seiner gelben Farbe bezeichnet man der inneren Trefferbereich der "Neun" und der "Zehn" einer Bogenscheibe als "Gold". Er misst 120mm im Durchmesser.
Grain Kleinstes Englisches Gewicht, entspricht 0,0648 Gramm, Mehrzahl Grains
Greener Verriegelungsform, die der englische Büchsenmacher William Greener erfand. Sie wird nur bei Kipplaufwaffen verwendet. Ein Bolzen greift beim Schließen der Waffe in eine Bohrung an der Laufschiene und blockiert sie im Verschlussgehäuse. Diese Verriegelung verhindert das abkippen der Läufe, eignet sich jedoch nur als Ergänzung und kann, außer bei Waffen mit niedrigem Gasdruck verwendet werden.
Griffsicherung Automatisch wirkende Sicherungsleiste am Griffstück, die zum Schießen gedrückt werden muß.
Griffspanner Vorrichtung am Griffstück, die beim Umfassen das Schloss spannt

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